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Der Marktplatz in Birkenfeld
Rathaus Birkenfeld
Rathaus mit Marktplatz
Bronze Skulpturen vor dem Rathaus in Birkenfeld
Der Marktplatz in Birkenfeld
Rathaus Birkenfeld
Gemeinde- & Jugendgemeinderat

Aus der Sitzung (Waldbegang) des Gemeinderates vom 08. Oktober 2019

Im Rahmen dieser Gemeinderatssitzung fand ein öffentlicher Waldbegang statt. Mit ca. 40 Teilnehmer wurde der Gräfenhäuser Wald auf einer kleinen Wanderung begutachtet.

Bürgermeister Steiner erläuterte, dass der Wald derzeit in einer Stresssituation ist. Selbst bisher stabile Buchen sind beeinträchtigt. In Anbetracht des Klimawandels muss man sich Gedanken machen, welche Baumarten zukünftig genutzt werden.

Herr Roth und Herr Rapp vom Forstamt Enzkreis erläuterten, dass die Gemeinde Birkenfeld einen tollen Wald hat. Ca. 65 % der Fläche besteht aus Laubbäumen der Rest aus Nadelbäumen. Auch ist bemerkenswert, dass der Birkenfelder Wald aus mehreren großen zusammenhängenden Flächen besteht. Insgesamt ist der Baumbestand gut durchmischt. Probleme bereitet derzeit allerdings der Bestand an Fichtenbäumen. Die Gemeinde Birkenfeld beginnt mit der Umsetzung des Alt- und Totholzkonzept. Dabei wird sich der Bestand auf ausgewählten Flächen selbst überlassen. Hierzu werden insbesondere Flächen mit vielen Eichenbäumen genutzt. Dies deshalb, weil Eichenbäume sehr langlebig sind und dadurch lange Zeit einen Lebensraum bilden. Auch aus Gründen des Klimaschutzes wird der Holzeinschlag reduziert. Der Nachwuchs an Bäumen wird größer sein als der Einschlag. Der Waldumbau gelingt am besten durch natürliche Waldverjüngung. Diese Waldverjüngung bringt eine hohe genetische Vielfalt mit sich. Nur in Ergänzung werden vereinzelte Pflanzungen von Mischwaldbäumen durchgeführt. Zukünftig werden die Sorten Speierlinge, Ulmen und Eichen gepflanzt. Anhand eines Schaubildes erläuterte Herr Roth, dass die Trockenheit bis in eine Tiefe von 1,80 m vorgedrungen ist. Die Bodenwasserverfügbarkeit im Jahr 2019 war trotz mehr Niederschlag nie entspannt. In den letzten Jahren war es insgesamt zu trocken. Hier kann am besten mit Mischwäldern entgegengewirkt werden. Aufgrund des Borkenkäferbefalls mussten in diesem Jahr 26 m³ Holz nicht planmäßig eingeschlagen werden. Durch die Witterung hatte man in Birkenfeld jedoch noch Glück. Der Anteil an Käferholz betrug in Birkenfeld insgesamt nur 500 fm. Der natürliche Nachwuchs des Bestandes beläuft sich auf 8 fm/ha. Das Käferholz umfasst derzeit nur ca. 10 % des Gesamteinschlags.