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Aktuelle Informationen

Zählerstand online durchgeben und das Porto wird zur Spende

Bild v. l Tino Stutz, Netze BW, Brigitte Ulrich, Kelterfreunde, Anne Schroth, Schwäbische Mundartbühne und Bürgermeister Martin Steiner
Bild v. l Tino Stutz, Netze BW, Brigitte Ulrich, Kelterfreunde, Anne Schroth, Schwäbische Mundartbühne und Bürgermeister Martin Steiner
Netze BW zahlt Prämie für jede Zählerkarte, die ungenutzt bleibt – Betrag kommt Vereinen zugute

So einfach kann es sein, Gutes zu tun. Die Netze BW ruft seit einiger Zeit dazu auf, ihr den Stand des Stromzählers nicht mehr per Post, sondern mittels elektronischer Medien mitzuteilen. Als Anreiz verspricht der Netzbetreiber, das dadurch eingesparte Porto einer gemeinnützigen Einrichtung vor Ort zu spenden. So kamen im vergangenen Jahr in Birkenfeld 2.328,60 Euro zusammen.

Die Spende geht in gleichen Teilen an die Kelterfreunde Gräfenhausen-Obernhausen e.V. und die Schwäbische Mundartbühne Obernhausen-Gräfenhausen e.V.. Kein schlechter Zeitpunkt für den unverhofften Geldsegen. Sind doch nahezu alle Vereine, die in der Regel ohnehin nicht über große finanzielle Mittel verfügen, von der Corona-Pandemie arg gebeutelt: „Uns tut gerade jeder Euro gut, der uns und unsere Arbeit unterstützt“, freut sich Brigitte Ulrich, Vorsitzende der Kelterfreunde Gräfenhausen-Obernhausen e.V.. Das kann Anne Schroth, Vorsitzende der schwäbischen Mundartbühne Obernhausen-Gräfenhausen e.V. nur bestätigen: „Wir haben sicher alle schon leichtere Zeiten erlebt. Vor diesem Hintergrund freut man sich doppelt über eine Spende, zumal wenn sie so überraschend kommt wie diese.“

„Die Netze BW hat da eine ganz tolle Idee gehabt – gut gemacht!“, findet Bürgermeister Martin Steiner lobende Worte für die Aktion und ergänzt: „Mein herzlicher Dank richtet sich auch an alle Haushalte in unserer Gemeinde, die die Spende mit ihrer Teilnahme überhaupt erst möglich gemacht haben.“

Die Portospenden-Aktion kommt nicht nur gut an, sie trägt auch Früchte, berichtet Tino Stutz, Kommunalberater der Netze BW bei der Scheckübergabe. „Heute übermitteln uns bereits mehr als 60 Prozent unserer Netzkunden ihre Zählerstände elektronisch.“