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Aus der Sitzung des Jugendgemeinderats vom 18.03.2019

Bürgermeister Steiner begrüßte zunächst die Jugendgemeinderäte, die Vertreter der Presse sowie die anwesenden Zuhörer. Von Seiten der Zuhörer gab es keine Fragen. Bei Tagesordnungspunkt Bekanntgaben gab es nichts zu berichten, so dass es direkt mit dem Tagesordnungspunkt Jugendtreff Gräfenhausen weitergehen konnte.

Hier berichtete der Vorsitzenden, dass im Frühjahr 2018 Jugendliche in der Gemeinderatssitzung erschienen sind und darum baten, im Ortsteil Gräfenhausen/Obernhausen einen Jugendtreff zu installieren. Einige Wochen nach der Sitzung fand, unter Beteiligung des Jugendgemeinderates und der Verwaltung, ein offener Termin mit den Jugendlichen bezüglich den Wünschen und Vorstellung über den gewünschten Jugendraum statt. Seit Oktober 2018 ist nun der Jugendraum im kleinen Vereinsraum in der Sixthalle geöffnet. Die Öffnungszeiten sind von Oktober bis März immer Freitags und Samstags von 18.00 bis 22.00 Uhr. Der Betreuer des Jugendraumes Fabian Ferentschik berichtete, dass es beim Jugendraum zu Beginn Anlaufschwierigkeiten gab und er zunächst große Zweifel am tatsächlichen Bedarf an einem Jugendraum hatte. Seit Ende November wird der Jugendraum nun jedoch gut und regelmäßig von Jugendlichen und jungen Erwachsenen besucht. Auch sei der Raum zwischenzeitlich mit Sofa, Tischkicker und Dart-Scheibe ausgestattet, so dass es auch verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten gibt.

Dem Wunsch der Jugendlichen nach Öffnungszeiten über 22.00 Uhr hinaus erteilte der Vorsitzende, aus Gründen des Jugendschutzes, eine Absage. Ob zusätzliche Öffnungstage unter der Woche möglich seien wird von Seiten der Verwaltung geprüft. Bürgermeister Steiner sagte jedoch umgehend zu, den Jugendraum auch noch im April geöffnet zu lassen, von Mai bis September wird der Raum dann geschlossen sein. Dem Wunsch nach einem Fernseher und einer Spielekonsole stand der Vorsitzende offen gegenüber. Filmvorführungen im Jugendraum lehnte er jedoch, unter anderem wegen fehlender Lizenzen für öffentliche Filmvorführungen, ab. Abschließend stellte Bürgermeister Steiner fest, dass der Treff zwischenzeitlich gut angenommen wird und das „Experiment Jugendraum Gräfenhausen/Obernhausen“ somit geglückt sei. Kritisch merkte er jedoch auch an, dass es nach wie vor Lärmbeschwerden von Anwohner gibt, da sich lärmende Jugendliche nach Beginn der Nachtruhe am Kriegerdenkmal aufhalten.

Beim Tagesordnungspunkt 4 „Aktueller Bericht aus der Verwaltung“ teilte der Vorsitzende mit, dass der Bauhof aktuell damit beauftragt sei, den vom Jugendgemeinderat initiierten Grillplatz auf dem Berg auszustatten. Die veranschlagten Kosten i.H.v. 10.000,- Euro reichen hierfür aller Voraussicht nach aus. Es ist vorgesehen, Sitzgelegenheiten aus Baumstämmen sowie einen Grill auf dem neu erworbenen Areal hinter dem Wanderparkplatz einzurichten. Um eine unbefugte Nutzung des Grillplatzes zu unterbinden solle der Grill mit einer kegelförmigen Abdeckung versehen werden. Der Grillplatz solle örtlichen Vereinen und Institutionen, nach vorheriger Anmeldung, zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Hausordnung wird noch erstellt.

Auf die Anfrage des Jugendgemeinderates bezüglich den Kosten für die gewünschte Installation eines Ballfangzaunes beim Mehrzweckfeld zwischen der Hermann-Gross-Sporthalle und der Schwarzwaldhalle antwortete Bürgermeister Steiner, dass hierfür Kosten von rund 32.000,- Euro anfallen würden. Das Gremium wird sich zum Thema Ballfangzaun nochmals Gedanken machen.

Weiter teilte der Vorsitzende mit, dass seit kurzem die Angebote des Jugendzentrum in Birkenfeld um ein Sportangebot erweitert wurde. Mittwochs zwischen 20.00 und 22.00 Uhr treffen sich interessierte Jugendliche in der Hermann-Gross-Sporthalle um verschiedene Sportarten unter Anleitung eines Sportpädagogen auszuprobieren. Bürgermeister Steiner hofft auf einen positiven Nebeneffekt „sollte dem ein oder anderen eine Sportart besonders gut gefallen, kann er oder sie dann einem entsprechenden Sportverein beitreten“.

Als letzten Punkt bei Tagesordnungspunkt 4 erläutert der Vorsitzende, dass Anfang des Jahres die E-Ladestation am Kirchplatz in Betrieb genommen wurde. Hiermit einher geht das kostenlose WLAN auf dem Kirchplatz. Die anfänglichen technischen Probleme sind zwischenzeitlich behoben und das WLAN kann genutzt werden.

Im JuZe gibt es bereits seit letztem Jahr kostenfreies WLAN.

Beim Tagesordnungspunkt „Aktueller Bericht des Jugendgemeinderates“ berichtete das Gremium, dass im Herbst und Winter letzten Jahres zwei Fotowettbewerbe „Farben des Herbst“ und „Winter Wonderland“ durchgeführt wurden. Beide Fotowettbewerbe wurden gut angenommen und die Sieger bereits ermittelt. Nunmehr steht noch die Preisübergabe an. Auch in diesem Jahr führte der Jugendgemeinderat, in Zusammenarbeit mit dem TVO, einen Selbstverteidigungskurs für 10 Mädchen durch. Die Anfrage sei so groß gewesen, dass leider nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten.

Desweiteren fand im Januar diesen Jahres ein zweitägiges Rhetorikseminar statt. Dieses wurde durch drei Referenten der Landeszentrale für politische Bildung in der Ludwig Uhland Schule in Birkenfeld durchgeführt. 15 Jugendliche lernten unter dem Motto „Auftritt, Reden, Überzeugen“ welche Punkte bei Vorträgen und Reden beachtet werden müssen. Die Teilnehmer waren sich einig, dass sie an den zwei Tagen viel gelernt haben und ihnen das Seminar großen Spaß bereitete.

Anschließend berichete Bürgermeister Steiner über das weitere Vorgehen beim geplanten Kleinkinderspielplatz im Baugebiet Weingärtle Ost. Nachdem nun alle gemeindeeigenen Baugrundstücke verkauft und ein Großteil der Grundstücke bebaut ist, soll der Spielplatz im dortigen Baugebiet eingerichtet werden. Hierzu fand am 14.02.2019 ein Vor-Ort-Termin der Verwaltung und des Jugendgemeinderates zusammen mit den Bewohnern des Wohngebietes statt. Wünsche wurden gesammelt und entsprechend abgestimmt. Die Kosten für die Einrichtung des Spielplatzes mit den gewünschten Spielgeräten belaufen sich auf ca. 70.000,- Euro. Im Haushalt 2019 sind jedoch lediglich 15.000,- Euro vorgesehen. Nun müsse geklärt werden, ob der Spielplatz auf zwei Jahre installiert wird oder ob entsprechende überplanmäßige Mittel beim Gemeinderat beantragt werden. Der Jugendgemeinderat sprach sich für die Herstellung des Spielplatzes auf einmal aus um nicht an zwei aufeinanderfolgenden Jahren eine Baustelle im Spielbereich zu haben. Der Vorsitzende erklärte, dass eine entsprechende Vorlage an den Gemeinderat erstellt und mit dem Jugendgemeinderatssprecher abgestimmt wird. Voraussichtlich wird hierüber dann in der Gemeinderatssitzung im April beraten.

Beim letzten Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ gab es nichts zu berichten.

Die nächste Sitzung des Jugendgemeinderates Birkenfeld ist für den 03.06.2019 geplant.

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