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Der Bürgermeister informiert: Wasserversorgung in den nächsten Monaten sichergestellt

Wasserversorgung in den nächsten Monaten sichergestellt
Wasserversorgung in den nächsten Monaten sichergestellt
Die Situation hat sich bei der Mannenbach-Wasserversorgung durch die relativ häufigen und zum Teil auch ergiebigen Regenfälle in den vergangenen Wochen grundlegend entspannt. Die niedrigsten Quellschüttungen konnten wir Anfang Juli mit 109 l/sec. messen.

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir auch noch Tagesverbräuche von bis zu 94 l/sec, was die Situation nicht einfach machte. Eine erste Entspannung brachte dann der Anschluss des Industriegebietes im Brötzinger Tal an das Netz der Stadtwerke Pforzheim. Die Regenfälle der darauf folgenden Wochen erleichterten unsere Arbeit ebenfalls. Wir hatten im April Niederschläge von 55 l/m², im Mai 90 l/m² und im Juni 72 l/m². Im Juli haben diese sich dann auf 195 l/m² erhöht. Dadurch  sind wir wieder bei einer Quellschüttung von durchschnittlich 135 l/sec und einem Tagesverbrauch von ca. 72 l/sec. angelangt. Wenn wir in den kommenden Wochen und Monaten keine außerordentlich niederschlagsarme Zeit bekommen, dürften alle unsere Mitgliedsgemeinden mit dem Wasser, das wir zur Verfügung stellen können, zurecht kommen. Die Bevölkerung kann somit bei Bedarf wieder regulär bedenkenlos gießen.

Dessen ungeachtet gehen unsere Bemühungen zur Erschließung weiterer Wasservorkommen weiter. Unsere Bohrungen im Bereich der großen Wiese erbrachten ja leider keine positiven Ergebnisse. Wir haben auch im vorderen Bereich des Eyachtales zwei Bohrungen niederbringen lassen. Dabei konnten wir in ca. 80 m Tiefe ein Wasservorkommen von 3l/sec und bei der zweiten Bohrung in 30 m Tiefe ebenfalls 3l/sec finden. Über das weitere Vorgehen mit diesen Wasserfunden wird im Herbst dieses Jahres zu entscheiden sein.

Im hinteren Eyachtal im Bereich des Dürreychbaches haben wir mittlerweile 6 Quellen entdeckt, bei denen wir gerade dabei sind, deren Schüttung festzustellen. Eine grobe Messung vor dem Einsetzen der o.a. Regenfälle hat ergeben, dass die Quellen zusammen ca. 20l/sec schütten. Die aktuelle Messung ergab 26 l/sec. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieses Schüttungsverhalten in den kommenden Wochen und Monaten entwickelt. Falls es weiterhin so hoch bleibt, wird es wohl dazu kommen, dass wir beim Landratsamt Rastatt die Erschließung und Nutzung dieser Quellen beantragen werden.

Nachricht vom 11.08.2017

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